Weg mit der Anonymität im Internet!

Das Internet hätte nie der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden dürfen.
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Das Internet hätte nie der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden dürfen. Das meint Eugene Kaspersky, Chef des Antivirenprogrammherstellers mit dem gleichen Namen. Seiner Meinung nach ist die Anonymität im Internet der Hauptgrund für die wachsende Online-Kriminalität. Das Internet sei ursprünglich ja für eine überschaubare Anzahl von Wissenschaftlern und Militärs entworfen worden. Die Identifitzierung auf Basis der IP-Adresse hält er daher heutzutage für nicht mehr zielführend, weil es zahlreiche Möglichkeiten gebe, die vom Provider beim Verbindungsaufbau zugewiesene IP-Adresse durch eine andere zu ersetzen. Wenn er die Möglichkeit hätte, das Internet grundlegend zu verändern, würde er Internet-Pässe einführen, anhand derer sich jeder Nutzer eindeutig identifizieren ließe, sagte Kaspersky. Außerdem würde er eine Internet-Polizei und verbindliche internationale Sicherheits-Standards einführen. Wer sich nicht daran hielte, dem würde einfach das Netz gekappt.
Die Forderung nach einem Internet-Pass ist in Deutschland nicht neu. Im August 2009 hatten laut der Rheinischen Post schon einige CDU-Politiker eine Internet-Polizei gefordert und dabei auch laut über einen Internet-Ausweis nachgedacht. Das Bundesinnenministerium hatte jedoch schnell dementiert und erklärt, es gebe keine Pläne der Bundesregierung, die Rückverfolgbarkeit der Internet-Teilnehmer in Deutschland durch einen Internet-Ausweis zu vergrößern.
Quelle: heise.de
Tags: Internet, Internetpass, IP Adresse



