Sündenpfuhl Twitter

Die Anzahl der Spam-Profile, die Werbung für Sexangebote im Netz machen, nimmt auf Twitter deutlich zu.
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Wie heute.de berichtet, nimmt die Anzahl der Spam-Profile, die Werbung für Sexangebote im Netz machen, auf Twitter deutlich zu. Sogar Mitglieder des Deutschen Bundestages seien schon damit konfrontiert worden. Medienpädagoge Thomas Pfeiffer bestätigt diese Entwicklung: “In den letzten vier Wochen waren die Worte Busen und Slip unter den zehn am häufigsten getwitterten Begriffen.” Dies sei jedoch nicht auf viele neue Spam-Profile zurückzuführen, sondern hauptsächlich auf vier besonders aktive, die einfach viel gespammt hätten. Twitter selbst ist das Problem bekannt. Erst vor kurzem wurden zahlreiche Spam-Profile gelöscht. Da solche Löschungsvorgänge jedoch automatisiert erfolgen, wurden auch die Profile realer Nutzer gelöscht. Ob solche Löschaktionen viel bringen, ist indes fraglich. Nach wie vor werden im Minutentakt Sexnachrichten getwittert. Volker Beck, Abgeordneter der Grünen im Bundestag, rät deshalb zu Gelassenheit und zur Sperrung von Spam-Accounts im eigenen Profil. Auch Julia Klöckner, Abgeordnete für die CDU, würde Spam sofort wegklicken und sich davon distanzieren. Medienpädagoge Pfeiffer stößt ins gleiche Horn und ergänzt: “Wenn das viele User machen hat Twitter die Möglichkeit, deren Profile zu löschen.” Man solle darüber hinaus Spam-Accounts sofort Twitter melden.
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