Steve Jobs verliert Kampf gegen Porno

Aus iPad wird PornPad?
Der Gründer von Apple, Steve Jobs, führt einen harten Kampf gegen Pornographie. So war es bisher nicht möglich, Apps für das iPhone mit pornografischen Elementen zu erstellen bzw über das Apple-Store den Nutzern zur Verfügung zu stellen.
Das iPhone hat einen sehr kleinen Bildschirm womit es nicht viel Spass macht, hier mit einem Browser im Internet zu surfen. Deswegen sind die Apps so beliebt. Viele Unternehmen, wie auch Onlinemagazine, verzichten daher meist auf eine mobile Version ihrer Webseiten und stellen dem User entsprechende Apps zu Verfügung. Hiermit ist die Nutzung der Inhalte meist einfacher als via Webbrowser. Apps mit erotischen oder gar pornografischen Inhalten sind jedoch von Steve Jobs verboten worden.
Mit dem iPad gibt es jetzt aber ein großes Display, womit auch wieder das surfen via Webbrowser Spass macht. Aber Steve Jobs führt nicht nur einen Kampf gegen Pornografie, sondern scheinbar auch gegen Adobe. Die Flash-Technologie funktioniert weder auf dem iPhone noch auf dem iPad. Da fast alle Videos heutzutage im FLV Format erstellt werden, sind gerade Pornovideos auf dem iPhone bzw iPad undenkbar.
Aber dank HTML5 können jetzt auch pornografische Inhalte angeboten werden. Denn HTML5 können die Browser der neuen Generation problemlos verarbeiten – und dagegen kann sich Steve Jobs auch nicht wehren.
YouPorn – eines der weltweit größten Angebote für kostenlose Pornofilme – hat jetzt angekündigt, sämtliche Pornofilme im HTML5 Format zur Verfügung zu stellen. Dadurch wird das iPad jetzt zum Porno-Tablet. YouPorn wird jedoch mit Sicherheit nicht der Einzige Anbieter bleiben, viele Unternehmen werden in Kürze ebenfalls auf das H.264 Format aufrüsten, um HTML5-konform seine Videos verbreiten zu können.
Damit hat jetzt Steve Jobs seinen Kampf gegen Pornographie verloren. Vor allem dem Nutzer wird es freuen, zukünftig auch seinen iPad für das erotische Vergnügen nutzen zu können.
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