Sind Porno-Tubes ein Verlustgeschäft für die Betreiber?

Forbes behauptet, das bekannteste erotische Tube-Angebot YouPorn habe im Jahr 2007 nur magere 120.000 Dollar pro Monat eingenommen.
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Wie die Zeitschrift PC WELT berichtete, scheinen die Betreiber von Tubes weniger zu verdienen als bislang angenommen. Die kostenlosen Pornovideos darauf würden zwar mehr Besucher anlocken als etwa die New York Times, allerdings sei es den Betreibern bislang nicht gelungen, ein Konzept zu entwickeln, das die Massen an Traffic auch in bare Münze umwandelt. Sie stünden damit vor einem ähnlichen Problem wie YouTube. Weil die Inhalte auf den Tubes kostenlos sind, seien die Betreiber auf Einnahmen durch Werbung angewiesen. “Dabei decken die Einnahmen in den meisten Fällen nicht einmal die Kosten für den Betrieb,” so Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft. Ein großes Problem sei, dass man auf Porno-Tubes nur sehr wenige Produkte bewerben könne. Hinzu komme noch die derzeit schlechte konjunkturelle Lage der Weltwirtschaft.
Herausgefunden hat das alles das bekannte Wirtschaftsmagazin Forbes. Forbes behauptet, das bekannteste erotische Tube-Angebot YouPorn habe im Jahr 2007 nur magere 120.000 Dollar pro Monat eingenommen. Die sehr hohen Kosten für die Server und den Traffic würden den Gewinn auf ein Minimum reduzieren. Beim jugendfreien YouTube betrügen diese Kosten immerhin geschätzte 1 Millon Dollar pro Tag. Deshalb sei YouPorn sogar schon zum Verkauf angeboten worden.
Auch das Geschäftsmodell insgesamt sei ein Problem. Es würde der Erotikbranche insgesamt schaden. Anders als bei YouTube, wo urheberrechtlich geschützte Inhalte relativ schnell und einfach entfernt würden, sei auf YouPorn & Co. haufenweise illegales Material zu finden. Dies habe deutliche Auswirkungen auf den Verkauf von DVDs und kostenpflichtige Erotikportale im Internet. Deshalb seien Porno-Tubes für die Erotikbranche weitaus schädlicher, als es YouTube für die Musik- und Filmindustrie je sein könne.
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