Kinderporno-Staatsanwalt schmeißt hin

Oberstaatsanwalt Peter Vogt aus Halle hat das Handtuch geworfen.
Diesen Artikel auf Englisch lesen.
Oberstaatsanwalt Peter Vogt aus Halle hat das Handtuch geworfen.
Er hat den Generalstaatsanwalt gebeten, ihn zum 1. Januar 2010 von seiner Funktion als Leiter der Zentralstelle im Kampf gegen Kinderpornographie in Sachsen-Anhalt zu entbinden. Der Ermittler gilt als Vorreiter im Kampf gegen Kinderpornographie. Er leitete beispielsweise die Operation “Macy”, bei der im Herbst 2003 angeblich etwa 26.500 Tatverdächtige in 166 Ländern aufgespürt worden seien. Für die Operation “Mikado” ersuchte er deutsche Kreditkartenunternehmen, alle Konten auf bestimmte Kontobewegungen zu überprüfen. Peter Vogt ist ein überzeugter Befürworter und Verfechter der geplanten Internetsperrre. Konkrete Gründe für seinen plötzlichen Rücktritt nannte er nicht. Zuvor hatte er allerdings bereits öfter öffentlich Kritik an der mangelhaften personellen Ausstattung seiner Behörde geübt. Der Nachrichtenagentur AP etwa sagte er, unhaltbare Zustände in den Polizeidirektionen des Landes hätten zu einem langen Ermittlungsstau geführt. Strafverfahren hätten eingestellt werden müssen, weil die Beweismittel aufgrund von Personalmangel nicht rechtzeitig hätten ausgewertet werden können.
Quelle: heise.de
Tags: Gericht, Halle, Kinderporno, Oberstaatsanwalt, Peter Vogt
TrustAdvert
ne frechheit!
gerade so eine stelle sollte doch genug personal und geld zu verfügung haben. was gibt es wichtigeres als unsere kinder zu schützen?
aber auf der anderen seite lassen sich politiker den dienstwagen in den urlaub nachfahren. für so einen unsinn ist geld da :(
» RSS-Verzeichnisse
» Fotoworkshop in New York