Gefickt wird immer? Nicht mehr im Bordell.

Als eine wesentliche Ursache für den Umsatzschwund der Bordelle wurden Online-Plattformen ausgemacht, über die Nutzer sich zu spontanten Sextreffen verabreden können.
Diesen Artikel auf Englisch lesen.
Prostitution ist bekanntlich das älteste Gewerbe der Welt und gilt als krisensicher. Gilt? Nein – sie galt als krisensicher. Heute haben auch immer mehr Bordelle mit Umsatzeinbußen zu kämpfen. Eine Teilschuld daran trägt offenbar – man ahnt es bereits – das Internet.
Nach einem Bericht der australischen Zeitung Sidney Morning Herald lag der Umsatz von Sexdienstleistungen in den letzten zwölf Monaten bei 1,1 Milliarden Dollar in Australien. Das seien 6 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Angaben beruhen allerdings auf Umfragen und Schätzungen, denn klarerweise veröffentlichen Bordellbetreiber keine konkreten Zahlen. Dennoch meint Edward Butler von der Beratungsfirma IBISWorld, welche die Daten erhoben hat, dass der Trend nach unten gehe, Bordelle also weniger einnähmen.
Als eine wesentliche Ursache für den Umsatzschwund der Bordelle wurden Online-Plattformen ausgemacht, über die Nutzer sich zu spontanten Sextreffen verabreden können. Durch diese neue und unkomplizierte Form der Kommunikation werde es erheblich leichter, Menschen für einmalige sexuelle Treffen zu finden. Aber auch die so genannten Hobbynutten machen den professionellen Prostituierten und Bordellen den Umsatz streitig. Durch das Internet sei es für sie deutlich leichter geworden, Kontakt mit potenziellen Kunden herzustellen.
“Bordelle sind längst nicht mehr die Goldgrube, die sie vor zehn oder zwanzig Jahren waren”, erklärt auch Chris Seage, Sprecher der Adult Business Association. Stammkunden würden nicht mehr wie früher wöchentlich das Bordell besuchen, sondern höchstens noch einmal pro Monat.
Tags: Bordell, Internet, Umsatzrückgang
Affiliate Events
Ich denke eher die Modell-Wohnungen sind eine günstigere Alternative für die Kunden.
» RSS-Verzeichnisse
» Fotoworkshop in New York