Das iPad wird zum PornPad und die Nutzerzahlen steigen um 20 Prozent

Kein Sex, kein Porno - wer das will, soll sich ein Android-Handy kaufen
“Kein Sex, kein Porno – wer das will, soll sich ein Android-Handy kaufen” so lautete bisher immer die Aussage vom Apple CEO Steve Jobs. Aber vielleicht war das von Jobs auch nur eine gute Strategie, weil er auf die Doppelmoral in Amerika setzt? So jedenfalls lästern mittlerweile schon einige Branchenbeobachter.
Steve Jobs lässt jedes App zensieren, was auch nur irgendwie etwas mit Sex oder auch nur Erotik zu tun hat. Selbst Apps von Tageszeitungen mit einem Seite-1 oder Seite-3 Mädchen. Und dennoch, scheint das iPhone und das iPad für Sex und Porno wie geschaffen zu sein. Das amerikanische Unternehmen Digital Playground berichtet stolz über einen Besucheranstieg nach Einführung des iPads von rund 20 Prozent und runden 30 Prozent mehr kostenpflichtige Anmeldungen auf ihren Webseiten.
Die Appletology – in Anlehnung an die christliche Sekte Scientology – kann zensieren wie sie möchte. Sie kann ihren Kunden natürlich nicht verbieten anstatt Apps das ganz normale Angebot des Internets zu nutzen. Auch wenn Flashplayer, wie sie bisher gerade für Videos genutzt werden, nicht auf dem iPhone oder iPad nutzbar sind, so ist dieses jedoch Dank neuer Technologien wie HTML5 möglich, auch Filme auf den mobilen Applegeräten abzuspielen.
Viele Unternehmen haben bereits ihre Webseiten und Videoangebote auf HTML5 umgerüstet, viele Unternehmen befinden sich gerade in einer Umrüstungsphase.
“Das iPad ist definitiv der heilige Gral der Pornoindustrie”, ist sich der Digital Playground Gründer Joone sicher.
Im ersten Quartal 2010 wurden bisher rund 3,27 Millionen iPads verkauft.
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