Angeklagt

Betreiber von MoviesByMail.com zu Gefängnisstrafe verurteilt

Dezember 3rd, 2009
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Duke fügte hinzu, dass die Adult-Branche niemals jene vergessen dürfe, die unter dieser Unterdrückung gelitten hätten.

Duke fügte hinzu, dass die Adult-Branche niemals jene vergessen dürfe, die unter dieser Unterdrückung gelitten hätten.

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Die Betreiber des Porno-Versenders MoviesByMail.com, Sami Harb und Michael Harb, wurden zu jeweils einem Jahr und einem Tag Gefängnis verurteilt, nachdem sich beide schuldig in dem einen Anklagepunkt bekannt hatten, obszönes Material verbreitet zu haben. Sie erklärten sich auch mit einer Geldstrafe und drei Jahren Bewährung nach ihrer Entlassung einverstanden. Im Gegenzug wurden andere Anklagepunkte aus dem Jahr 2003 fallengelassen. Die Anklage stand im Zusammenhang mit dem Versand von drei Pornofilmen: “Max Hardcore: Pure Max 18″, “Max Hardcore: Extreme 12″ und “Cocktails 5″.

Staatsanwältin Karin M. Fojtik sagte vor Gericht, dass der Fall MoviesByMail eine Antwort der Gesellschaft auf die immer schlimmeren Erniedrigungen sei, die in Pornographie dargestellt würden. “Das pornographische Material in diesem Fall bewegte sich dermaßen weit abseits der Werte unserer Gesellschaft, dass eine strafrechtliche Verfolgung gerechtfertigt war,” sagte sie. Die Verteidigung habe zwar versucht, die Angelegenheit auf Utah zu beschränken, aber die Handlungen in diesen Filmen wären in allen Staaten der USA unter der Würde eines Menschen.

Diane Duke, geschäftsführende Direktorin der Vereinigung für freie Meinungsäußerung, hielt Fojtiks Äußerungen entgegen, dass der Appetit auf Porno in Utah unstillbar sei. “Als die Betreiber von MoviesByMail [in 2003] angeklagt wurden, war Utah die Nummer eins in den USA in Sachen Downloads erotischer Filme. Natürlich gibt es in Utah eine Nachfrage nach erotischem Content,” sagte Duke. Staatsanwältin Fojtik tue jedoch weiterhin so, als würde sie für alle Gemeinschaften sprechen. Niemand sei gezwungen, erotische Filme anzusehen. Die einzigen Opfer in diesem Prozess seien die Produzenten und Vertreiber, deren Leben von einem übereifrigen und unterdrückendem Justizministerium unter Präsident Bush zerstört worden seien.

Duke fügte hinzu, dass die Adult-Branche niemals jene vergessen dürfe, die unter dieser Unterdrückung gelitten hätten. Man solle sich an die Harbs, Rob Black, Lizzie Borden, Max Hardcore und John Stagliano erinnern. Duke wörtlich: “Wir dürfen nicht vergessen, dass sie für uns alle gekämpft haben und immer noch kämpfen. Sie verdienen weiterhin unsere Unterstützung.”

Sami Harb und Michael Harb spielten bei der Produktion der Filme keine Rolle, aber der Richter war der Meinung, sie hätten verabsäumt sicherzustellen, dass jene Videos mit obszönen Inhalten nicht verbreitet werden. Sie werden ihre Zeit in einer Minimums-Sicherheitseinrichtung in Cleveland absitzen.

Quelle: xbiz.com

[ak]

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