Cartoon Pornos

5 Jahre Bewährungsstrafe

Januar 29th, 2010
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Ein 28-jähriger Mann wurde wegen Besitzes von Kinderpornographie verurteilt - dabei handelte es sich um Pornobilder der Simpson Familie

Ein 28-jähriger Mann wurde wegen Besitzes von Kinderpornographie verurteilt - dabei handelte es sich um Pornobilder der Simpson Familie

In Australien wurde jetzt ein Mann wegen des Besitzes von Kinderpornographie verurteilt. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um reale Pornographie, sondern um Cartoons der beliebten Simpsons Familie. Auf den Bildern sind pornographische Handlungen der “Simpsons” und den “Powerpuff Girls” zu sehen.

In einem ähnlichen Fall, wurde vor 2 Jahren ein Angeklagter zu einer Geldstrafe verurteilt. Im aktuellen Fall wurde jedoch der 20-jährige Angeklagte zu einer Gefängnisstrafe von 12 Monaten verurteilt. Die Strafe wurde jedoch zu einer 5-jährigen Bewährungsstrafe ausgesetzt. Das Gericht hat sich zu diesem hohen Strafmaß entschieden, weil der Angeklagte schon früher “child exploitation material” besessen haben soll.

Leider gibt es in Australien keine genaue Definition, was das eigentlich sein soll. Der Angeklagte im aktuellen Fall sagte, er habe die Bilder lediglich zum Vergnügen – ohne sexuelle Motivation – auf seinem Computer gespeichert.

Interessant an diesem ganzen Verfahren ist folgendes: Nutzt man die Bildersuche von Google (“moderate” SafeSearch Einstellungen) um nach “Simpsons Porno” zu suchen, erhält man schon sehr eindeutige Nacktbilder der Simpsons, wo u.a. alle drei Kinder der Familie sexuelle Handlungen ausführen. Auch weitergehende Suchergebnisse lassen darauf schliessen, dass die Suche nach diesem Material sehr ergiebig ist. Wenn man dann noch den SafeSearch Filter abschaltet, wird man regelrecht von Simpsons-Pornos erschlagen.
Natürlich sind auch viele dieser Suchergebnisse Artikel, die sich aus juristischer Sicht mit diesem Verfahren und dem aus dem Jahre 2008 beschäftigen und die zur Illustration entsprechende Bilder verwenden. Aber nach australischen Maßstäben machen sich alle diese Seiten – Google eingeschlossen – der Verbreitung von Kinderpornographie schuldig. Google wäre für die australische Justiz sogar in greifbarer Nähe – aber dennoch ist nichts von einer Klage gegen Google zu hören.

[tw]

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11.03.2010
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