Social Media Kolumne von Nicole Rinne

Social Media – Einleitung

März 16th, 2010
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Vorurteile, Klischees und mehr

Ob beruflich oder privat – mittlerweile hat sich rum gesprochen, dass ich mich sehr für den Bereich Social Media bzw. Social Networking interessiere. Nicht wenige bezeichnen mich auch schon mal als verrückt, wenn ich im Café mal eben über mein Handy die neuesten Twitter-Nachrichten lese, einen Kommentar auf Facebook abgebe oder meinen Kontakten über Foursquare mitteile, wo ich mich gerade aufhalte. Von Ungläubigkeit über das Ignorieren bis hin zur Neugierde begegnen mir dann viele Haltungen.

Dabei ist Social Media ein Thema, das wir heute weder privat noch beruflich komplett links liegen lassen können. In den Medien wird immer wieder über Twitter, Facebook und Co. geschrieben, Familie und Bekannte sind in Netzwerken aktiv und will man auf dem neuesten Stand bleiben, kommt man fast nicht mehr drum herum, sich selbst hier und da einen Account anzuschaffen. Beruflich ist es noch wichtiger, die Entwicklung hin zum Social Web im Auge zu behalten. Zum einen war es nie einfacher, schnell über interessante Dinge informiert zu werden und zum anderen treffen wir in Social Networks auch unsere Kunden an.

Diese Fakten sind inzwischen jedem bekannt, dennoch sind die gängigen Vorurteile noch in den Köpfen präsent. „Alles Zeitverschwendung“, „Was interessiert mich, was ein anderer zu Mittag isst“ oder „Ich sehe keinen Sinn darin, wildfremden Leuten mein Leben offen zu legen“ – diese und ähnliche Sätze höre ich fast täglich. Und eine Antwort darauf ist nicht leicht. Wie will man anderen erklären, wie man die Dienste erfolgreich für sich selbst einsetzt? Eigentlich kann man nur sagen: Jeder Service und jedes Network ist nur so gut wie das, was ich aus ihm mache.

Ob beruflich oder privat, alles, was ich über mich preisgebe, unterliegt einfach der Selbstbestimmung. Ich muss niemandem sagen, wo ich gerade Kaffee trinke und ich muss auch nicht lesen, wer gerade Pasta isst. Vielmehr entscheide ich das alles selbst. Und so filtere die Infos, die über Networking-Plattformen, Blogs, Microblogging-Dienste und ähnliches bei mir herein kommen und nutze das, was für mich Sinn ergibt.

Gerade im Beruflichen schaue ich aber auch, wie ich die Dienste zum Marketing nutzen kann. Kann ich über Twitter Amateure bewerben? Kann ich über Facebook Besucher für mein Portal generieren? Oder ist es möglich, bei Xing Linktauschpartner oder Content-Lieferanten zu finden? All das kann ich eindeutig bejahen, man braucht nur die richtige Strategie, muss wissen, wie man vorgeht.

So bin ich jederzeit offen für neue Services, probiere vieles schon im Beta-Status, wo andere nur den Kopf drüber schütteln. Und was soll ich sagen? Ich bin immer wieder überrascht, wie vieles in meinem Leben und in meinem Arbeitsalltag durch Social Media vereinfacht wurde. Interessant ist auch immer wieder, wenn die größten Zweifler nach und nach die Dienste hinterfragen, den Sinn für sich selbst finden und dann erfolgreich mit guten Ideen einsteigen. So finden immer mehr Anschluss an die neue Entwicklung im Netz und sorgen dafür, dass das Marketing den Kunden genau da erreicht, wo er sich aufhält.

Die Kolumne mit der Vorstellung der einzelnen Dienste startet in Kürze ….

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